Fashion-Lexikon


 

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A

A-Line: Die Kombination von schmaler Schulter- und weit ausgestellter Saumpartie erinnert optisch an ein großes A und ist das maßgebende Merkmal dieser Silhouette. Geschaffen wurde sie 1955 von Christian Dior.

 

Androgyn: Werden weibliche und männliche Elemente in einem Kleidungsstück verbunden, dann wird vom androgynen Look gesprochen. Wegbereiterin dieser Stilrichtung war Marlene Dietrich, die schon in den Sechzigern zu maskulinen Attributen wie Schlips und Hose griff.

 

Ankle Boots: „Ankle“ ist die englische Bedeutung für Knöchel. Ankle Boots sind somit knöchelhohe Schuhe, die optisch an eine Mischung aus Pumps und Stiefeletten erinnern.

 

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B

Babydoll: Es wird meist aus luftigen Stoffen, wie z.B. Chiffonseide, gefertigt und hat einen sehr verspielten, mädchenhaften Look. Die Brustpartie wird bei diesem Kleid betont, während der Rockteil eine A-Linie hat und die Beine sanft umspielt. Gängige Länge: Bis zum Knie oder kürzer.

 

Ballerinas: Legendär wurden diese Schuhe, die vom klassischen Ballett inspiriert sind, durch Audrey Hepburn. Im Gegensatz zum professionellen Ballettschuh verzichtet ein Ballerina auf die verstärkte Kuppe, behält aber typische Elemente wie schmale Silhouette, flache Sohle und Schleifen-Detail bei.

 

Bandage: Charakteristisch ist das Bandagekleid für das französische Modehaus Hervé Leger. Stretchfähige Bänder, überkreuzt oder parallel angeordnet, liegen dabei hauteng am Körper und modellieren eine perfekte Silhouette.

 

Bandeau: Bei Kleidern und Oberteilen mit dieser Ausschnitt-Variante liegen die Schultern frei, während das Dekolleté gerade verläuft und optisch an ein breites Band erinnert.

 

Bermudas: Bermudas sind kurze, knielange und meist weit geschnittene Shorts. Der Name stammt von den Bermudainseln, wo sie aufgrund des Klimas auch von Polizisten getragen werden.

 

Biesen: Ein Element, das auch dem Bereich der Trachten- und Uniformmode stammt und eine schmale, dekorative Nahtverarbeitung bezeichnet.

 

Biker Boots: Optisch an das Design funktioneller Motorrad-Stiefel angelehnt, enthalten Biker Boots typische Elemente, wie Riemen und Metallschließen, Nieten und eine etwas rustikalere Form.

 

Blazer: Eine Jackenform, die eigentlich aus der Businessmode stammt, heute aber immer wieder neu interpretiert wird. Die perfekte Ergänzung zur Bundfaltenhose wird heute auch zu Jeans und Kleidern kombiniert, in Pastell- oder Knallfarben gehüllt und von schmal tailliert bis überweit geschnitten. Die klassischste Form ist der dunkelblaue Navy Blazer, der mit goldfarbenen Knöpfen verziert und Bestandteil vieler Schuluniformen ist.

 

Blazermantel: In seinem Design an einen länger geschnittenen Blazer erinnernd, ist dieser Mantel besonders für elegante Outfits geeignet und die optimale Ergänzung zu Hosenanzügen oder Kostümen. Es gibt ihn – genauso wie die Kurzvariante – in allen erdenklichen Farben, Materialien und Formen.

 

Bleistiftrock: Mit seinem taillenhohen Sitz und der extrem schmalen Silhouette ist der Bleistiftrock, auch Pencilskirt genannt, der Garant für eine weibliche Silhouette. Erfunden wurde er Ende der 40er Jahre von Christian Dior, salonfähig machte ihn Paul Poiret. Knie- bis wadenlang geschnitten und daher sehr ladylike, gilt der Bleistiftrock als echter Business-Klassiker.

 

Blouson: Eine kurz geschnittene Windjacke, der durch schmale Stretchbündchen klassische Blusen-Elemente eingehaucht werden. Ausgehend von diesem Prinzip werden Blousons aus Stoff oder Leder gefertigt. Varianten sind die Fliegerjacke (aus Leder), die Bomberjacke (sehr voluminös) und die Collegejacke (mit Schuluniform-Elementen).

 

Boot-Ausschnitt: Eine Variation des U-Boot-Ausschnittes, die nach unten hin etwas ovaler ausläuft.

 

Bootcut Jeans: Die signifikanten Merkmale dieser Jeansform sind eine tiefe Leibhöhe und ausgestellte Beine, wobei letzteres ihr auch zum Namen (boot = Stiefel, cut = Schnitt) verhalf.

 

Boots: Der englische Begriff für Stiefel, der aber auch im Deutschen häufig verwendet wird. Boots sind meistens etwas derber und reichen über die Knöchel.

 

Boyfriend Jeans (vgl. Boyfriend-Look): Charakteristisch für diesen Schnitt sind eine weite Silhouette, große Hosentaschen und ein lässiger Sitz auf der Hüfte.

 

Boyfriend-Look: Inspiriert von der Männermode, bezeichnet der Boyfriend-Stil überweite Kleidungsstücke mit femininen Details. Charakteristisch sind Jeans und Blusen, die zu schmalen Gegenstücken kombiniert werden und den Eindruck, vom Freund geborgt zu sein, vermitteln sollen.

 

Buckle Bag: Eine Buckle Bag ist eine Tasche, die sich durch große, gürtelartige Schließen auszeichnet. In Größe, Form und Farbe kann sie vielseitig gestaltet sein.

 

Bundfaltenhose: Diese Hosenform ist im Hüft- und Gesäßbereich weit geschnitten und mit zwei bis vier Bundfalten im vorderen Teil ausgestattet. Meist besitzt sie eine höhere Leibhöhe.

 

Bustier: Aus dem Lingerie-Bereich stammend, ist ein Bustier miederartig geschnitten, hat schmale Träger und häufig einen herzförmigen Ausschnitt.

 

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C

Cabanjacke: Sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmode bezeichnet dies eine hüft- bis oberschenkellange Jacke mit leichter Taillierung, zweireihiger Knopfleiste und klassischem Reverskragen. Im Winter aus Schur- und im Sommer aus Baumwolle gefertigt, ist sie das ganze Jahr über im Einsatz.

 

Cape: Ursprünglich als Regenmantel gedacht, ist das Cape heute ein wichtiger Bestandteil der Modewelt. Ausgangspunkt ist ein ärmelloser, weiter Umhang, der mit schlitzförmigen Armöffnungen versehen ist und sich unkompliziert kombinieren lässt.

 

Cargohose: Eine Hose mit aufgesetzten oder eingenähten Seitentaschen im Bereich der Oberschenkel bzw. Knie. Sie kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein.

 

Carmen-Dekolleté: Bei dieser Ausschnitt-Variante liegen die Schultern komplett frei. Benannt ist sie nach der gleichnamigen Opernfigur, die eben diesen Modestil verkörperte.

 

Chino: Eine leichte Hosenart, die lässig geschnitten ist und meist im Sommer getragen wird. Ursprünglich wurde sie aus Chino-Twill gefertigt.

 

Clutch: Eine kleine Handtasche, die hauptsächlich in der Hand getragen oder unter den Arm geklemmt wird. Praktisch am Abend: mit Schlaufe für das Handgelenk.

 

Cocktailkleid: Obwohl Coco Chanel es bereits 1920 erfand, konnte sich das Cocktailkleid erst in den 50er Jahren richtig durchsetzen. Speziell für festliche Anlässe und Cocktailparties kreiert, reicht es maximal bis zu den Waden, ist figurnah geschnitten und weniger opulent als eine Abendrobe.

 

Cropped: Ein Begriff, der häufig im Jeans- und Hosenbereich auftritt und – durch Umkrempeln oder Hochschieben – die Verkürzung von Säumen bezeichnet.

 

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D

Das kleine Schwarze: Was heute der Inbegriff von Eleganz ist, war um 1926 undenkbar: Ein festliches Kleid in zeitlosem Schwarz. Als Coco Chanel den heutigen Klassiker zum Leben erweckte, war diese (Nicht-)Farbe nämlich ausschließlich der Trauerkleidung vorbehalten. Die Presse jedoch liebte Chanels Kreation und taufte sie ‚Little Black Dress’ – ein Name, der sich bis heute gehalten hat.

 

Destroyed: Der englische Begriff für „zerstört“ bezeichnet in der Mode ein Veredelungsverfahren, das besonders im Jeansbereich angewandt wird. Bewusst zugeführte Abschürfungen, Risse und abgenutzte Saumkanten sollen die Hose optisch zerschlissen wirken lassen, was auch bekannt ist unter dem Namen „Used Look“.

 

Dufflecoat: Der einstige Marinemantel zeichnet sich durch eine Kapuze und Knebelverschlüsse aus. Ein sportlicher Kurzmantel, der aus aufgerauter Wolle hergestellt wurde und meistens camelfarben oder dunkelblau war.

 

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E

Empire-Linie: Inspiriert von Napoleon, entstand im nachrevolutionären Frankreich des späten 18. Jahrhunderts die Empire-Linie, die heute vor allem für Abendkleider verwendet wird und eine betonte Brustpartie mit einer optisch erhöhten Taille und einem fließenden Rockteil verbindet.

 

Espadrilles: Populär wurde dieses Schuhmodell, das zu den klassischen Slippern gehört, in Spanien und Südfrankreich. Traditionell werden Espadrilles aus leichtem Baumwoll- oder Leinengewebe gefertigt und mit einer Bastsohle versehen.

 

Etuikleid: Seinen ersten Höhepunkt erlebte das Etuikleid 1930. Der Zweite kam 1960, als international angesehene Stilikonen wie Audrey Hepburn und Jackie Kennedy es trugen. Die Kombination aus ärmellos, figurbetont und knielang steht auch heute noch für zeitlose Eleganz.

 

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F

Five Pocket: Zusätzlich zu je zwei frontalen und rückseitigen Eingrifftaschen, besitzt jede klassische Jeans noch eine fünfte, kleinere Tasche, die als Coin-Pocket (engl. Münz-Tasche) bezeichnet wird. Daher stammt der Begriff „Five-Pocket-Design“.

 

Flats: Bedeutet im Englischen „Flach“ und dient als Überbegriff für jegliche Schuhe ohne Absatz.

 

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G

Gehrock: Ursprünglich eine doppelreihige Jacke mit knielangem, angesetztem Schoß aus dem Bereich der Herrenmode. Heute findet der Gehrock sich auch in der Damenbekleidung wieder und steht für eine elegante, figurnahe Jacke mit längerem Schnitt.


Glencheck: Ein stilisiertes Karomuster mit feinen Linien, das häufig auf Blazern, Jacken, Mänteln und Röcken aus Wolle zu finden ist.

 

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H 

Hemdblusenkleid: Meistens aus Baumwolle gefertigt, gleicht dieses Kleid einem klassischen Männerhemd, dessen charakteristische Merkmale es aufgreift: Kragen, Schulterklappen, Brusttaschen und Knopfleiste verleihen ihm einen sportlich-eleganten Look, der häufig durch einen femininen Taillengürtel gebrochen wird.

H-Linie: Auch diese Silhouette geht auf das Design von Christian Dior zurück. In der typischen Form erinnert sie optisch an ein großes H, was durch die Kombination von schmalem Oberteil, betonter Taille und Bleistiftrock erreicht wird. Ein Look, der vor allem in den 50er Jahren beliebt war.

Hobo Bag: Die Hobo Bag ist eine beutelförmige, geräumige Handtasche. Meist wird sie aus weichem Material gefertigt und besitzt lange Schulterriemen.

Hosenrock: Um 1900 erfunden und von den damaligen Frauen primär zu sportlichen Aktivitäten getragen, überzeugt der Hosenrock heute vor allem durch modische Aspekte. Die extrem weit geschnittenen Beine wirken auf den ersten Blick wie ein Rock und variieren von Mini- bis Maxilänge.

Hot Pants: Hot Pants (übersetzt: "heiße Hosen") sind sehr kurz und sexy geschnitten. Seit ihrer Erfindung Anfang der 70er Jahre gibt sie aus verschiedenen Materialien von Jeans über Leder bis hin zu Wolle.

 

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I

I-Linie: Typisch für die I-Linie, die an den Buchstaben I erinnert und in den 20er Jahren geprägt wurde, sind gerade nach unten fallende Kleider ohne Taillenbetonung.

 

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J

Jeggings: Halb Leggings, halb Jeans, vereint diese Hosenform die Vorzüge beider Modelle. Im Prinzip handelt es sich um Leggings, die optisch an Jeans erinnern, durch mehr Elastizität jedoch einen höheren Tragekomfort haben.

Jodhpurs: Eine Hose, die oben weiter geschnitten ist, meist bis zu den Knöcheln reicht und an den Innenseiten mit einem abriebfesten Material besetzt ist. Oft wird sie als Reiterhose getragen. Namensgeber ist die indische Stadt Jodhpurs.

Jumpsuit (vgl. Overall): Seine Ursprünge hat der Overall in der Arbeitsbekleidung. Heute gibt es den Einteiler, dem ein besonders hoher Tragekomfort nachgesagt wird, in vielen Varianten, Formen und Farben.

 

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K

Karotte: Man könnte sie als Urform der Röhrenjeans bezeichnen. Ihren Namen verdankt die Karottenhose einer Kombination aus weitem Gesäßbereich und keilförmig zulaufendem Bein.

Kastenjacke: Noch heute steht die Kastenjacke, die 1954 von Coco Chanel erfunden wurde, für den unverwechselbaren Stil der französischen Designerin. Sie wird meist aus Bouclé oder Tweed gefertigt und besitzt verdeckte Häkchenverschlüsse, paspelierte Kanten und Taschen sowie einen kragenlosen, runden Halsausschnitt.

Keilabsatz: Bezeichnet einen keilförmigen Schuhabsatz, der meist aus Kork oder Holz gefertigt und mit einer Plateausohle verbunden wird.

Kellerfalte: Sie ziert nicht nur Kleider und Röcke, sondern ist auch ein charakteristisches Element des Trenchcoat. Dadurch, dass sie von beiden Seiten eingelegt und am oberen Ende festgenäht wird, entsteht ein besonders schöner Faltenwurf.

Kitten Heels: Dieser Schuh zeichnet sich durch seine Absatzform aus. Schmal, mit kleinem Bogen und zwischen 3,5 und 5 Zentimeter wird er besonders gern von großen Frauen getragen. Eine prominente Trägerin klassischer Kitten Heels war Audrey Hepburn.

 

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L

Leggings: Abgeleitet vom englischen Begriff "leg", also Bein, sind diese Hosen hauteng und aus elastischem Material gefertigt. Sie besitzen im Normalfall ein Gummibündchen.

Loafer: Inspiriert vom Collegestil, bezeichnet der Loafer einen Leder-Halbschuh mit kleinem Absatz. Gängige Abwandlungen sind der Tassselloafer (mit Ziersenkeln) und der Pennyloafer (mit zwei seitlichen Schlitzen).

Longsleeve: Bedeutet übersetzt Langarmshirt und bezeichnet ein langärmeliges Oberteil aus Baumwolle oder Jersey.

Loose Fit: Als loose – zu Deutsch: lose – werden alle Jeans mit einer lässigen, weiten Passform bezeichnet. Dabei sitzen die Modelle häufig auf der Hüfte und verfügen über einen weiten Gesäßbereich.

 

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M

Marlene-Hose: Eine Hose, die sich durch einen geraden Schnitt, Bundfalten und ein weit geschnittenes Bein auszeichnet. Namensgeberin Marlene Dietrich trug diese Hose taillenhoch und oft mit männlichen Komponenten wie Blazer, Bluse und Binder. Heute gibt es sie in vielen Variationen u.a. auch hüftig geschnitten.

Minirock: Anfang der Sechziger Jahre löste Mary Quant mit der Erfindung des Minirocks einen Skandal aus – heute sorgt ihre Kreation für deutlich weniger Furore. Von Denim bis  Jersey kann der Minirock aus jedem Gewebe gefertigt sein und endet mindestens 10 cm über dem Knie.

 

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N

Nadelöhr: Als frontaler oder rückseitiger Ausschnitt verwendet, ähnelt das Nadelöhr der Durchlassöffnung einer Nähnadel. Es ist oval bis rund geformt und wird in der Regel mit einem kleinen Knopf verschlossen.

Neckholder: Eine gängige Trägerform für Bikinioberteile, Kleider oder Tops, die im Nacken geschlossen werden. Dabei gibt es geschlossene Varianten, die über den Kopf gezogen werden oder aber Varianten mit Bindeschleife bzw. Knopf.

 

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O

O-Linie: Typisch für diese Silhouette, die besonders in den 80er Jahren im Trend lag, sind weite Ärmel, überschnittene Schultern sowie ein hoher Kragen. Die Taille ist ebenfalls weit und endet in einer runden Form.

Overall (vgl. Jumpsuit): Seine Ursprünge hat der Overall in der Arbeitsbekleidung. Heute gibt es den Einteiler, dem ein besonders hoher Tragekomfort nachgesagt wird, in vielen Varianten, Formen und Farben.

 

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P

Peeptoes: Eine Untergruppe der Pumps, die sich durch einen offenen Zehenbereich auszeichnet. Anders als bei Sandalen, ist nur der große Zeh zu sehen.

Petticoat: Zusammengesetzt aus den Wörtern petit (frz: klein) und coat (engl: Umhang), bezeichnet der Petticoat einen voluminösen Unterrock mit Spitze, Rüschen und Stufen. Begleitend zu dem, 1947 von Christian Dior entworfenen, "New Look" wurde er in den 50er Jahren bevorzugt unter langen Röcken getragen, um das Idealbild „Runde Hüften – Schmale Taille“ optisch zu verstärken.

Plissee: Die sehr schmalen Plisseefalten werden in Kleidungsstücke eingepresst und fächern beim Gang sanft auf.

Pochette: Eine sehr flache Handtasche, die über der Schulter getragen wird. Da sie nicht viel Platz bietet, wird sie häufig am Abend eingesetzt.

Prinzesskleid: Benannt nach Alexandra von Dänemark, macht das Prinzesskleid seinem Namen alle Ehre. Erfunden wurde es 1864 von Charles Frederick Worth, der es ursprünglich als Ball- und Hofkleid anfertigte. Das wichtigste Merkmal dieses körperbetonten Schnittes ist ein nahtloser Taillenbereich.

Pumps: Wohl eines der gängigsten Schuhmodelle in der Damenmode. Grundsätzlich haben Pumps eine weit ausgeschnittene, aber rundum geschlossene Form und einen mindestens 3 Zentimeter hohen Absatz.

 

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Q

Quant, Mary: Die 1934 in Blackheath geborene Designerin studierte Kunst, fertigte nebenbei Schnittmuster an und gründete bald eine eigene Boutique in London. Der Durchbruch gelang ihr Anfang der Sechziger Jahre mit der Erfindung des Minirocks.

 

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R

Reiterhose: Eine schmal geschnittene Hose mit Patches bzw. Abnähern an den Beininnenseiten, oft aus festem Funktions-Stoff gefertigt.

Rollkragen: Ein hoher, umgeschlagener Stehkragen, der bis unter das Kinn reicht. Er kann entweder eng anliegen oder etwas weiter geschnitten sein.

Röhrenjeans: Das Hauptmerkmal dieser Jeansform ist eine sehr körpernahe, ganzheitlich enganliegende Passform. Dabei kann der Sitz von taillen- bis hüfthoch variieren.

 

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S

Sari-Ausschnitt: Inspiriert ist dieser Ausschnitt vom traditionellen, indischen Sari. Er ist asymmetrisch geschnitten und lässt eine Schulter frei.

Sarong-Ausschnitt: Gleicht auf den ersten Blick dem Sari-Ausschnitt, weist aber zusätzliche Raffungen an der Schulterpartie auf.

Schluppenbluse: Mit zwei breiten Bändern, die – an Stelle des Kragens oder zusätzlich – zur Schleife gebunden werden, ist die Schluppenbluse der Inbegriff des Romantik-Looks.

Shiftkleid: Charakteristisch für das Shiftkleid ist eine gerade Silhouette mit betonter Taillen- und Hüftpartie sowie ein schlichtes Design und Knielänge. Zu den prominentesten Trägerinnen dieses Klassikers gehört Lady Diana, die ihm in den 90er Jahren zu neuer Beliebtheit verhalf.

Shopper: Eine geräumige Handtasche, die sich besonders gut für den Alltag und Shopping-Touren anbietet, da sie genügend Stauraum besitzt. Meist hat sie oben einen offenen, praktischen Tascheneingriff, der durch einen Druckknopf verschlossen werden kann.

Shorts: Shorts sind kurze Hosen, die oberhalb der Knie enden. Besonders beliebt sind sie im Bereich Sommer- und Freizeitbekleidung, wobei die Form von Bermuda bis Hot Pant variieren kann.

Shoulder Bag: Eine Handtasche, deren Henkel lang genug sind, um sie über der Schulter zu tragen. Auch bekannt als Umhängetasche.

Slim Fit: Im Jeans- und Hosenbereich steht dieser Oberbegriff für enganliegende, schmale Passformen, wie sie beispielsweise bei Röhren- oder Reiterhosen vorkommen.

Slingback: High Heels, die anstelle einer Fersenkappe mit schmalen Riemchen geschlossen werden, nennt man Slingback-Pumps.

Sneaker: Die englische Bezeichnung für Turnschuhe, die für den modischen Freizeitbereich gedacht sind.

Spaghettiträger: Diese sehr schmalen Träger finden sich vor allem an Sommer- und Unterkleidern, Tops und Bikinioberteilen wieder.

Stola: Im antiken Römischen Reich bezeichnete die Stola ein langes Überkleid, das traditionell über der Tunika getragen wurde. Heute versteht man darunter ein großes Tuch, das – über die Schultern gelegt – vor allem zur Abendmode kombiniert und von Seidentaft bis zu Pelz aus den verschiedensten Materialien gefertigt werden kann.

Stolakragen: Bezeichnet eine aufwändige Schnittform, die häufig für Abendkleider verwendet wird. Dabei ist der Ausschnitt so umgeschlagen, dass er sich – wie eine Stola – über die Schultern ziehen lässt.

Straight Leg Jeans: Der Klassiker unter den Jeansformen. Die Straight Leg Jeans hat gerade geschnittene Beine, wobei der Sitz von taillen- bis hüfthoch variieren kann.

 

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T

T-Linie: Eine klassische Linie für T-Shirts und Kleider, die in den Schultern breiter als in der Taille und nach unten hin gerade geschnitten sind.

Tote: Bei der Tote handelt es sich um eine Tragetasche mit kurzen Henkeln, die meist am Handgelenk oder Unterarm getragen wird. Als Variation besitzen heute viele Totes einen zusätzlichen, langen Trageriemen, der bei Bedarf an den Taschenseiten befestigt werden kann.

Trenchcoat: Gilt seit den 50er Jahren als sportlicher Wettermantel für Männer und Frauen. Entworfen wurde er von der Firma Burberry für englische Soldaten im ersten Weltkrieg – ein Klassiker.

Tube Dress: Es wird auch Schlauchkleid genannt und bezeichnet eine sehr schmale Silhouette. Charakteristisch ist dabei das stretchfähige Gewebe, das eng am Körper liegt und dem Kleid seinen Namen gibt. Der Schnitt ermöglicht den Verzicht von Trägern oder Ärmeln und ist daher Schulterfrei.

Tulpenrock: Er ist knielang, hat einen eng anliegenden Bund und ist – wie der Name vermuten lässt – ballon- bzw. tulpenförmig geschnitten. Zum Knie hin wird die Silhouette dann, ähnlich wie beim Bleistiftrock, wieder sehr schmal.

Tunika: Ursprünglich im alten Rom von beiden Geschlechtern getragen, ist die Tunika heute ausschließlich der Damenmode vorbehalten. Weit und aus luftigem Gewebe geschnitten, mit Perlen und Pailletten bestickt, ist sie ein beliebtes Kleidungsstück für den Sommer.

Twinset: Bezeichnet ein Set aus Pullover bzw. Top und Strickjacke in einem einheitlichen Design.

 

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U

U-Boot-Ausschnitt: Diese breit gezogene Ausschnitt-Form lässt die Schultern weitgehend frei und wird vor allem für Pullover und Longsleeves verwendet.

Used: Bewusst zugeführte Verwaschungen, Risse, Flecken und Abnutzungen an neuer Kleidung bezeichnet man als Used Look.

 

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V

Vintage: Unter diese Kategorie fallen Designerstücke vergangener Kollektionen, die nach einigen Jahren wieder getragen werden und den Look der damaligen Mode widerspiegeln.

V-Linie: Eine Linie, die eher in der Herrenmode anzusiedeln ist, da hier die Schultern extrem betont werden und die Beine schmal zulaufen. In den 80er Jahren durch die Power-Suits von Armani geprägt.

 

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W

Wasserfallkragen: Dieser Ausschnitt wird hauptsächlich in der Abendmode eingesetzt. Optisch an einen Wasserfall erinnernd, zeichnet er sich durch eine weich fallende, fließende Form aus.

Wedges: Als Wedges werden Schuhe mit Keilabsatz bezeichnet. Oft geht dieser Absatz mit einer Plateausohle einher, wobei im Sommer insbesondere zu Holz oder Kork gegriffen wird.
 
Weekender: Der Weekender ist, so wie es der Name bereits vermuten lässt, eine Handasche die genügend Platz für einen Wochenendausflug bietet.

Wickelkleid: Ob Diane von Furstenberg ahnte, was die Kreation ihres Wickelkleides 1972 für die Modewelt bedeuten würde? Als Hommage an die Weiblichkeit gefeiert, verhalf es der Designerin blitzartig zum Durchbruch und zählt auch heute noch zu den absoluten Klassikern. Traditionell wird es seitlich gebunden, wobei ein innen liegender Schlitz vor Verrutschen schützt.

Wickelrock: Er besteht aus zwei Stoffbahnen, die um den Körper gewickelt und – in der Regel – seitlich gebunden werden. Ein innen liegender Schlitz verhindert dabei das Verrutschen Rockes, der von Mini bis Maxi jede Länge haben kann.

 

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X

 X-Linie: Kennzeichnend für die X-Silhouette ist eine Betonung von Schultern und Hüften. Die Taille hingegen ist extrem schmal geschnitten.

 

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Y

Y-Linie: Durch überweite Oberteile wird der Oberkörper betont – die Hüfte hingegen ist schmal. Diese Linie war typisch für die 50er Jahre.

 

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Z

Zehensandalen: Auch bekannt als Flip-Flops, bezeichnen Zehensandalen sommerliche, flache Schuhe, deren charakteristisches Merkmal ein, zwischen dem großen und zweiten Zehen verlaufender, Riemen ist.

 

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